Der Traum vom Fliegen ohne Jetlag

Das ganze Jahr über hat man hart die Brötchen verdient und dann: Endlich Urlaub – Traumreisen, ferne Länder erkunden … wäre da nur nicht der Wehrmutstropfen „Jetlag“. Er kann uns die ersten kostbaren Ferientag vermiesen oder dafür sorgen, dass der Erholungseffekt direkt nach der Rückkunft gegen null tendiert. Wir haben einige gute Tipps auf Lager, damit man sich insbesondere nach Langstreckenflügen nicht fühlt wie „durch den Wolf gedreht“ und auch nicht schlaflos bleibt nach Seattle.

Wenn wir mehrere Zeitzonen in im Grunde genommen unnatürlichem Tempo – im wahrsten Sinne des Wortes – überfliegen, kommt unsere biologische Uhr nicht mehr mit/aus dem Takt – ein veränderter Tag-/Nachtrhythmus, die Umstellung auf neue Schlafens- und Essenszeiten, fremde klimatische Gegebenheiten … die alten Indianer hätten das wohl so umschrieben: Die Seele kommt nicht hinterher. Körperlich bemerkbar macht sich das durch permanente Müdigkeit und/oder Verdauungsprobleme, man leidet unter Antriebs- und Konzentrationsschwierigkeiten (Letztere können den Wiedereinstieg in den (Arbeits-)Alltag zur Hölle machen.

Am besten gen Westen
Tatsächlich spielt die Richtung eine wesentliche Rolle für unser Wohlbefinden. Reisen wir dem Osten zu, „verlieren“ wir Zeit, unser Tag wird unterwegs verkürzt (er vergeht wie im Flug) – was häufig mit einem Schlafdefizit einhergeht und uns insgesamt relativ stark zu schaffen macht. Gelingt es, während des „Ost-Flugs“ so viel wie möglich zu schlafen (Schlafbrille, Ohrenstöpsel und Nackenkissen nicht vergessen), trägt das enorm zur „Überlistung der Zeit“ bei. Mahlzeiten und Filme verdienen bei Ost-Flügen nicht unsere Aufmerksamkeit.
Fliegen wir jedoch in westliche Richtung, „gewinnen“ wir Zeit – das ist erholsamer und erleichtert unserem Organismus die Anpassung. Hier kann es sogar sinnvoll sein, sich nicht zu lange in Morpheus‘ Arme zu begeben, da sonst das Risiko besteht, am Ankunftsort-Abend nicht die nötige Bettschwere zu haben. Hier bietet sich also die Möglichkeit, sich vom Unterhaltungsprogramm an Bord berieseln zu lassen oder sich einer Lektüre zu widmen.
Schade nur, dass wir uns zwar die Destination, nicht aber die Flugrichtung aussuchen können.

Mehrere Möglichkeiten, um dem Jetlag ein Schnippchen zu schlagen
 
  • Gutes Timing. Die beste Zeit, um anzukommen ist der (späte) Nachmittag. Ist es bei der Landung draußen noch hell und man erlebt Dämmerung und Sonnenuntergang, fällt es leichter, in den Schlaf und den neuen Rhythmus zu finden. Außerdem hilfreich: Die Armbanduhr gleich bei Reiseantritt auf die Zielort-Zeitzone umzustellen, um sich bereits während des Fluges daran gewöhnen zu können.
  • Der schnellste Weg ist nicht immer der beste. Zwischenstopps haben den Vorteil, sich etappenweise an die neue Zeit zu gewöhnen – und schließlich bieten sie Gelegenheit, unterwegs, ganz nebenbei, zusätzliche Eindrücke zu gewinnen.
  • In der Ruhe liegt die Kraft. Vielleicht ist es leichter geschrieben als getan, doch es lohnt sich, nicht völlig ausgepowert und müde in den Urlaub zu starten, sondern bereits vor der Abreise dafür zu sorgen, dass die Nachtruhe nicht zu kurz kommt. Wer halbwegs fit in die Ferien geht, kommt mit der Zeitumstellung besser zurecht.
  • Weniger ist mehr. Während des Fluges gilt dieses Motto für alkoholische Getränke, üppiges Essen und Koffein. Dieses Trio sorgt nicht für Wohlbefinden, sondern entzieht unserem Körper zusätzlich Flüssigkeit, macht uns zu träge, zu müde oder zu wach, um unseren irritierten Biorhythmus wieder in geordnete Bahnen zu lenken.
  • Wasser marsch! Flugreisen an sich sind dehydrierend – es ist auch keine Einbildung, wenn wir feststellen, dass nach einer langen Verweildauer über den Wolken unsere Haut irgendwie vertrocknet aussieht. Doch um diesem äußeren und weiteren eindeutigen Anzeichen von Flüssigkeitsmangel wie Müdigkeit, Kopfschmerzen und allgemeine Erschöpfung vorzubeugen, hilft nur: Vor und während des Fluges viel Wasser trinken! Die vorgehend beschriebenen Symptome werden gern dem Jetlag angelastet – dabei sind sie manchmal nur auf simplen Wassermangel zurückzuführen.
  • Fasten als Anti-Jetlag-Radikal-Kur. Unser Lebensrhythmus beeinflusst unsere Essgewohnheiten – und das funktioniert auch umgekehrt. Daher wenden einige Hartgesottene (die freilich nicht von Stoffwechselerkrankungen wir etwa Diabetes mellitus betroffen sein dürfen) folgenden Trick an: Sie verzichten während des Fluges auf jegliche feste Nahrung und nehmen erst wieder am Ankunftsort die nächste übliche Mahlzeit (Frühstück, Mittag- oder Abendessen) ein, um so über die Ess- in die Tagesroutine überzugehen.
  • Das Tageslicht schafft es, unsere innere Uhr flugs auf Ortszeit umzustellen – deshalb ist es ratsam, sich viel draußen aufzuhalten, damit die Sonne an den entsprechenden „Schräubchen“ drehen kann. Im nicht abgedunkelten Zimmer zu schlafen, unterstützt diese Methode.
  • Sport ist ebenfalls ein probates Mittel, um die Ausschüttung von Glückshormonen zu provozieren und abends rechtschaffen müde in die Federn zu sinken.
 
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